Sprachbildung

Sprachbildung

Der Großteil der Ein Quadratkilometer Bildung Programmorte entwickelt Praxisansätze, um Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern die Bildungssprache, die für Bildungserfolg ausschlaggebend ist, besser zugänglich zu machen. Dabei wird an ihren sprachlichen Fähigkeiten im Deutschen angeknüpft und die Mehrsprachigkeit von Familien als Ressource verstanden. Praktisch arbeiten die Bildungsnetzwerke an der Sprachbildung über die Schnittstellen im Bildungssystem hinweg, z.B. am Übergang Kita-Grundschule (z.B. gemeinsame Fortbildungen für frühpädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte, Lernwerkstatt Einsternclub), an der Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und weiterführenden Schulen (z.B. Entwicklung eines Schulkonzepts zur durchgängigen Sprachbildung, Entwicklung eines Methodencurriculums zum sprachsensiblen Fachunterricht), an der Unterstützung der individuellen Sprachbildungsprozesse von Kindern und Jugendlichen (z.B. individuelle Sprachbegleitung von Kindern durch Studierende, Vorlesekinder, (Vor-)Lesepatinnen, Lesementorinnen, DaZ Starter-Paket) und an der Stärkung von Eltern, wozu auch die Förderung der Mehrsprachigkeit zählt (z.B. Rucksack Kita, Rucksack Schule, Lesemütter, mehrsprachige Elternbegleiterinnen). Ebenfalls werden Ressourcen im Stadtteil und in der Region aktiviert, die für die sprachliche Bildung von Kindern und Jugendlichen von Bedeutung sind, z.B. Ehrenamtliche, Jugendhilfeeinrichtungen, Migrantenselbstorganisationen, Universitäten und Stadtteilbibliotheken.


Dokumentation